Erstveröffentlichung ef-magazin
Was in anderen Ländern völlig normal ist, wird in
Deutschland kriminalisiert: Ein Ehepaar aus Nordhessen unterrichtet seine
Kinder seit Jahren zu Hause – jetzt hat das Landgericht Kassel sie zu drei
Monaten Gefängnis verurteilt.
Sieben Kinder bereichern die Dudeks, was der eine
oder andere selbst schon unausgesprochen als Kindeswohlgefährdung ansehen mag.
Aber den Umweg, den der Bundesgerichtshof Ende letzten Jahres noch ging,
elterlichen Schutz vor Schulgewalt und Staatspropaganda als
Kindeswohlgefährdung anzusehen anstatt umgekehrt, geht man in Hessen nicht
mehr: Hier schlägt die Staatsräson direkt zu: Was Recht ist bestimmen die
Gesetze. Und was Gesetz ist bestimmen wir. Anderes wird nicht geduldet. Sehr
deutlich wird da der Oberstaatsanwalt in Kassel, Hans-Manfred Jung, gegenüber
dem Hessischen Rundfunk: „Es gibt keinen rechtsfreien Raum. Wenn der
Gesetzgeber vorsieht, dass bestimmte Formen von Beschulung vorgesehen sind,
dann hat sich da jeder dran zu halten.“ Nach dieser Logik gibt es vor allem
keinen staatsfreien Raum mehr.
Doch was geht den Staat es an, was seine Bürger
wann, wo und wie lernen? Beschränkten sich frühere Diktaturen noch darauf, offen
Bücher zu verbrennen, erzwingen die heutigen Politiker gleich die Kenntnisnahme
und gewissenhafte Wiedergabe eingetrichteter Curriculae nach fest
vorgeschriebener Methode. So bildet sich nicht mehr ein Gewissen, sondern man
trachtet, eine Einheitsgesellschaft zu bilden, noch bevor der mehr gewordene
als werdende Bürger auch nur wählen darf.
Die Politik hat viel geschafft, und plant jetzt
den Endspurt: die totale Verstaatlichung des Lebens. Sie opfern diesem Zweck
auch den Rechtsstaat und stecken verantwortungsvolle und erfolgreiche Eltern in
den Knast. Die Staatsräson steckt heute die letzten Reste Rechtsstaatlichkeit
in den Sack: Nicht einmal der Genehmigungsantrag der Eltern wurde
rechtsbehelfsfähig beschieden. Nach welcher Moralvorstellung steckt man nun eine
ihr Jüngstes noch stillende Mutter von sieben Kindern in den Knast, nur weil deren
Kinder keine öffentliche Schule besuchen, obschon sie nachgewiesen gut lernen?
Dasselbe gilt für den Vater, der entgegen Falschmeldungen nicht von Sozialhilfe
lebt, sondern von Nachhilfe. Und dieser Bereich boomt, weil das staatlich monopolisierte
und zunehmend entmenschlichte und entmenschlichende Bildungssystem täglich
versagt. Wie in anderen Bereichen auch – siehe das Gesundheits- und
Rentensystem – macht der Staat kaputt, was Bürger selber erfolgreich
erarbeiten, seine fragwürdigen Dogmen aber gefährdet. Von Subsidiarität keine
Spur. Von Recht keine Spur. Von Menschlichkeit keine Spur. Und nicht zuletzt:
Von Erfolg keine Spur.
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Saturday, September 06, 2014
Wednesday, November 27, 2013
Demagogie früher und heute
Der Staat bildet das Volk. Eigentlich sollte es andersherum sein. Deshalb an dieser Stelle ein Hinweis auf diesen Beitrag:
http://gloria.tv/?media=532440
Das Volk bildet den Staat. So sollte es jedenfalls in einer Demokratie sein. Was nun ist ein Volk als Souverän wert, wenn es zuvor vom Staat gebildet wurde?
http://gloria.tv/?media=532440
Das Volk bildet den Staat. So sollte es jedenfalls in einer Demokratie sein. Was nun ist ein Volk als Souverän wert, wenn es zuvor vom Staat gebildet wurde?
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Saturday, March 03, 2012
Staatsschule: Finstere Prognose
Es steht, diese finstere Prognose wage ich, nicht weniger als der Untergang der westlichen Kultur auf dem Spiel, wenn die Schule und die Erziehung und Bildung des Nachwuchses nicht dem Staat entzogen wird. Es ist auffallend, wie stark Kinder und Jugendliche, die ja - ohne jede Ausnahme - heute allesamt Schüler sind, heute auf die Einhaltung von "Regeln" getrimmt sind. Regeln hier im rechtspositivistischen Sinne als willkürlich aufgestellte Normen und "Gesetze" verstanden. Sträflich wird darüber vernachlässigt, natürliche und wertvolle Regeln des menschlichen Zusammenlegens zu erkennen und zu finden. Ohne "Befehl" und "Diktat" läuft gar nichts mehr. Schon einfache soziale Defizite werden damit gerechtfertigt, daß diese nicht bestimmt worden seien. Das eigene Erkennen von rücksichtsvollem und angemessenem Verhalten ist quasi nicht existent. Wie will und wie kann sich eine Gesellschaft frei entwickeln, deren Mitglieder dazu nicht mehr in der Lage sind? Die zwar gut beherrschbar und regierbar sind, vielleicht noch die ihnen eingeräumten Rechte kennen, die aber nicht mehr kreatürlich, kreativ und auf das Wesen der Dinge und die sich daraus ergebenden Zusammenhänge schauend geistig und herzlich gesinnt sind? Es wird sich noch als kulturvernichtend erweisen, daß die Menschen nicht mehr den Staat bilden, sondern der Staat seine Bürger bildet.
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Friday, June 20, 2008
Entbindungsstation
Wer gibt den Leuten, die als Staat auftreten, das Recht, sich meines Kindes zu bemächtigen? Und sei es nur zeitweise? Ich trage keine Waffen, um es zu beschützen. Die staatliche Polizei schon. Die staatliche Polizei, die heute morgen kam, mir mein Kind wegzunehmen. Der Staat kann mein Kind besser erziehen als ich, sagten sie. Ich glaube ihnen nicht. Aber ich konnte mich auch nicht wehren. Ich bin schuldig. Ich war unbewaffnet. Ich habe mich nicht gewehrt. Und ich habe mein Kind verloren. Und mein Kind hat mich verloren, mich, seine Mutter. Ich wollte es gar nicht erziehen. Ich wollte es einfach nur leben lassen, es begleiten, für es da sein. Für mein Kind dasein. Mein geliebtes Kind, welches mir die deutsche Polizei wegnahm. Wo bist Du mein Kind? Ich liebe Dich.
Ich werde Dich immer lieben. Du kommst zu mir zurück. Dein Vater wird für Dich sterben. Und der Staat auch. Ich liebe Dich, mein Kind. Dein Vater hat den Staat getötet, daß Du, mein Kind leben kannst. Gründe nie einen Staat. Das geht nicht gut. Lebe. Frei. Du selbst. Endlich. Jetzt.
Ich werde Dich immer lieben. Du kommst zu mir zurück. Dein Vater wird für Dich sterben. Und der Staat auch. Ich liebe Dich, mein Kind. Dein Vater hat den Staat getötet, daß Du, mein Kind leben kannst. Gründe nie einen Staat. Das geht nicht gut. Lebe. Frei. Du selbst. Endlich. Jetzt.
Sunday, April 20, 2008
Deutschland in Gefahr
Keine gesellschaftlcihe Institution gefährdet das Kindeswohl mehr als die des Staates. Und das Wort von gewaltfreier Erziehung ist angesichts staatlichen Schulzwangs blanker Hohn. Was hier geschieht ist hochgradige Realitätsverweigerung, fern jeder Logik, ohne Verstand und Liebe. Es ist blanke Ideologie, purer Etatismus und wirkliche Menschenverachtung. Wenn das am Donnerstag beschlossen wird, ist Deutschland in Gefahr. Nicht nur die Kinder.
Thursday, April 10, 2008
Aufgepaßt: Neue Bedrohung für Familien
Die Novellierung von FGG und den sogenannten familienrechtlichen Regelungen des BGB, insbesondere des § 1666 drohen zu einem Fiasko für die Familien in Deutschland zu werden. Die Eingriffsschwelle soll deutlich sinken und der Willkür wird Tür und Tor geöffnet. Vor dem Hintergrund der jüngsten - auch EU-offiziellen - Beschwerden über die Menschenrechtsverletzungen in Deutschland ist es völlig unverständlich, daß sich die Regierung derart in die völlig falsche Richtung bewegt. Man kann es natürlich dann verstehen, wenn man ohnehin annimmt, daß dort Böses im Schilde geführt wird. Xavier Naidoo und Curse hatten wohl einst eine solche Vorahnung und so können wir heute nur noch berichten und kommentieren wie hier:
Lufthoheit über Kinderbetten 2.0
Eltern und Kinder: Seid wachsam und wehrt Euch. Über die Anfänge sind wir schon hinaus.
Lufthoheit über Kinderbetten 2.0
Eltern und Kinder: Seid wachsam und wehrt Euch. Über die Anfänge sind wir schon hinaus.
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